Stellungnahme von Stephan Hollweg zum schulmedizinischen Krankheitsbegriff

Erreger stellen nach schulmedizinischer Sicht die Auslöser der Erkrankung dar; diese Ansicht teile ich nicht, da ich in anderen, sowohl medizinisch-wissenschaftlich als auch medizinisch-holistisch oder medizinisch-ethnologisch ausgerichteten Forschungsarbeiten Modelle gefunden habe, bzw. Erklärungskontexte dargestellt werden, die mir schlüssiger erscheinen (Pleomorphismus nach Enderlein, Biphasischer Verlauf nach Reckeweg, Schamanismus) und den beobachteten Lebensprozessen gerechter werden.

Links zu diesen Stichworten:

http://weinheim-naturheilpraxis.de/downloads/Dunkelfeldmikroskopie.pdf

http://www.behnke-knoepfler.de/homotoxikologie/

https://de.wikipedia.org/wiki/Schamanismus

Die Heroische Medizin, wie sie die Schulmedizin verfolgt, im Ansinnen eines Sieges über Erkrankungen, stellt für mich ein Konzept dar, welches bestimmte faktische Lebensumstände ausblendet, standardisiert oder ignoriert, um zu einem einheitlichen und reproduzierbaren System und Maßnahmenkatalog zu kommen. Dieses Unterfangen verliert den Blick fürs Ganze, für das Lebendige und vor allem für die Menschen als Personen. Systeme verändern sich, entropisch und negentropisch, assoziierend und dissoziierend. Das Leben lässt sich nicht endgültig fixieren, in Prozess-Schritte unterteilen und ewig in der selben Weise reproduzieren. Krankheit ist Element von Gesundheit, kein Feind sondern Korrektiv und Stimulus für eine Lebensgemeinschaft.

Innerhalb der Beschreibung der Immunabwehr fällt auf, daß sehr militärisches Vokabular und Szenario Einzug gehalten hat, wie auch schon unter „Geschichte des Impfens/Teil 2“ (siehe: www.impf-alternative.de) ausgeführt; diese Skizze verändert maßgeblich die Klangfarbe der gelebten Situation: Feindbilder statt Koexistenz, Abwehr statt Kommunikation, Waffen statt Regulationsmechanismen.

Bei Betrachtung des holistischen Weltbildes entsteht z.B. der Hintergrund, vor dem argumentiert wird, völlig neu:

Es gibt auf einmal nicht mehr den massiven Druck uns feindlich gesonnener Bakterien und Viren, die uns überall und immer gefährlich auflauern, um uns zu dezimieren. Statt dessen blicke ich auf einen geklärten Kontext von Lebensqualität bestimmenden Faktoren wie Krieg, Armut, Bildung und Hygiene. In mühevoller Kleinarbeit wurde von vielen engagierten Ärzten herausgearbeitet, daß Seuchen und Krankheiten überhaupt einen starken Bezug zu unseren Lebensumständen haben, daß man das soziale und kulturelle Leben der Spezies Mensch auf diesem Planeten tatsächlich mit der Lebenskurve von Bakterien in der Petrischale im Labor vergleichen kann:

 

Anpassung an den Nährboden, Vermehrungsphase, Phase höchster Stoffwechselaktivität, Sterbephase aufgrund von Autointoxikation und Nahrungsmangel   (lag-, log-, steady state-, let-phase).

Erweitert um die sozialen und ethischen Inhalte des Menschseins entsteht ein Denken in Abhängigkeiten, Regelkreisen und symbiotischen Zusammenhängen mit dem ganzen belebten Planeten. Es entsteht ein Verantwortungsgefühl für die Gruppe und die nachfolgenden Generationen, ebenso wie für die Umwelt. Kritiker dieser Lebenshaltung, die anführen, es gäbe keine adäquate homöopathische Absicherung gegen die Flut spezifischer Krankheiten und der dazu gehörenden Erreger kann ich ruhig erwidern, dass es in bereinigter Herangehensweise, ohne die gefälschten Statistiken und absatzorientierten Lügen oder Unterschlagungen von Fachwissen einfach gar nicht so aussieht, wie es scheint:

Wäre die Menschheit vom heutigen Fachwissen der Medizin abhängig um zu überleben, wären wir schon vor 200 Jahren ausgestorben, da es diese Art von Medizin noch gar nicht länger gibt. Altes medizinisches Wissen, aus dem Erfahrungsschatz der Mitmenschen entstanden, überdauert aber schon Jahrtausende unserer Existenz und beweist sich in seiner lebenszugewandten und menschenzugewandten Art als sehr effektiv.

Nicht umsonst entdeckt die Laborwissenschaft ethnische und alte überlieferte Heiltraditionen neu und finanziert intensive Forschung an Kräutern und Ritualen aus dem Schamanismus oder anderen Heiltraditionen.

Im Zuge der Entwicklung der Labormedizin mit ihren tausend Parametern und Werten aus Blut, Kot, Liquor und Urin fand eine Entfremdung vom Wesentlichen statt, die dem einzelnen Mediziner immer weniger Handlungskompetenz und schöpferische Arbeit ermöglicht, und ihn im Gegenteil verunsichert in seiner inneren Arbeit und Einschätzung von Krankheitsverläufen.

Es ist offensichtlich, daß wir noch nie so ein teures und gleichzeitig uneffektives Gesundheitssystem hatten, wie heutzutage. In den USA, Japan und Deutschland wird weltweit das meiste Geld für Medizin und Forschung ausgegeben, mit immer fragwürdigeren Ergebnissen und immer mehr Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen.

Streng statistisch und wissenschaftlich gesehen, ist heroische Medizin damit eindeutig überholt. Seit mehr als 15 Jahren fordert sogar die WHO eine Integration der Ethno- und Naturmedizin, da sonst die globale Gesundheitsversorgung nicht garantiert werden kann.

Mein Vorschlag zur Ermittlung effektiver Behandlung: Persönliche Anamnese der Faktoren, die wirklich eine Rolle spielen im Zusammenhang mit Gesundheit:

Umweltgifte, Schwermetalle, Medikamententoxine, Parasiten und Noxen aus der Lebensmittelverarbeitung und dem Kapitel der Wohngifte und Kulturgifte. Klärung der sinnvollen Verhaltensweisen auf individueller Ebene und Beratung und Krisenintervention in respektvoller und würdiger Weise.

Wenn nur einmal kurz überschlagen wird, das in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und den USA täglich alle 4 Sekunden eine Antibiose verabreicht wird, diese im Schnitt bei 5 % der Betroffenen Negativeffekte von Asthma und Allergie bis zu Behinderung und Tod (besonders durch Fluorchinolone wie z.B. Cipro und Levaquin) verursachen, dann sind wir sehr schnell bei täglich mehreren Millionen Schäden und den daraus entstehenden Folgekosten für das Gesundheitssystem – neben den Kosten für genau diese Medikamente…

 

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